Renault setzt weiterhin auf auto-i-dat

Die Renault-Gruppe hat 2024 den Entscheid bezüglich des zukünftigen Verkäuferarbeitsplatzes (VAP) ihrer Händler getroffen und einen bedeutenden Schritt in ihrer Digitalisierungsstrategie vollzogen: Der Hersteller migriert in der Schweiz auf die Plattform fmade und integriert die identAPI von auto-i-dat. Ein Projekt, das nicht nur die Effizienz im Händlernetz steigert, sondern auch die Grundlage für eine zukunftssichere Dateninfrastruktur legt.

Die fmade GmbH Software & Solutions mit Sitz in Linz entwickelt seit Jahren innovative Softwarelösungen für den Automobilhandel. Das Unternehmen hat für Renault seinen Verkäuferarbeitsplatz adaptiert – eine zentrale Plattform, die Händler bei Verkauf, Bewertung und Fahrzeugmanagement unterstützt. «Da die auto-i-dat in der Schweiz der Marktführer in Sachen Fahrzeugidentifikation und Bewertung ist und die Renault-Händler nahezu durchgängig mit den Daten von auto-i-dat arbeiten, war es für den Rollout von fmade eine Grundanforderung, die auto-i-Daten in fsales zu integrieren», erklärt Michael Feldweber, Geschäftsführer der fmade GmbH. Mit der Migration auf fmade gewinnt Renault nun noch mehr Flexibilität: Händler können künftig zwischen verschiedenen Datenquellen wählen. «Die meisten Händler sind bei auto-i-dat geblieben», erklärt Michael Feldweber, Geschäftsführer der fmade GmbH.

Positive Erfahrungen im Rollout

Die Zusammenarbeit zwischen Renault, fmade und auto-i-dat verläuft nach Plan. Die Implementierung der Schnittstelle wurde reibungslos umgesetzt. «Die Umsetzung der Schnittstelle hat gut funktioniert und auch die Unterstützung seitens auto-i-dat war sehr hilfreich», berichtet Michael Feldweber. Die Installationen sowie Schulungen sind abgeschlossen und die Händler können fsales bereits vollumfänglich nutzen. Während den Schulungen wurden Wünsche und Verbesserungsvorschläge aufgenommen, die teilweise bereits umgesetzt wurden, bzw. noch zeitnah umgesetzt werden – ein Zeichen für eine enge Zusammenarbeit und kontinuierliche Optimierung. Mit dieser Migration setzt Renault ein klares Zeichen: Effizienzsteigerung durch zuverlässige Datenintegration ist essenziell für den Erfolg im digitalen Zeitalter. Die Partnerschaft mit auto-i-dat und fmade schafft eine solide Basis für zukünftige Entwicklungen im Bereich Fahrzeugbewertung und -identifikation.

Zur Weiterführung des Autohandels

Für auto-i-dat ist die Zusammenarbeit mit fmade Ausdruck der Strategie, auf dem Schweizer Markt auch andere VAP-Anbieter mit Fahrzeugdaten zu beliefern. Bestehende VAP-Anbieter werden nun nach und nach mit der identAPI ausgerüstet. «Gleichzeitig wird auto-i-dat den eigenen VAP ‘Autohandel’ so lange aufrechterhalten, wie die Branche diesen benötigt», betont Philipp Zimmermann, Geschäftsführer von auto-i-dat. Im Fall von Renault werde allerdings die CSB-Funktionen (Konfigurator zum Bestellen von Renault, Dacia und Alpine-Fahrzeugen) sowie das Modul für Serviceverträge für Renault und Dacia ab nicht mehr weiter gepflegt. Parallel zur Weiterführung des Autohandel VAPs lancierte auto-i-dat 2024 die neue Online-Bewertung autoValue, die neu auch einen Eintauschtest sowie die SoH-korrigierte Bewertung beinhaltet.