Aus der Branche für die Branche: Dani Surer verstärkt auto-i-dat

Dani Surer kennt die Schadenwelt wie seine Westentasche. Werkstatt, Kundendienst, Versicherung und seit Mitte Oktober technischer Consultant bei der auto-i-dat. Wir haben mit ihm über steigende Schadenskosten gesprochen und warum Daten nur dann wertvoll sind, wenn sie verstanden werden.

Dani, du kennst die Schadenwelt von der Werkstatt bis zur Versicherung. Was siehst du, was anderen verborgen bleibt?

«Ich erkenne sehr schnell, ob Zahlen zur Realität in der Werkstatt passen. Ich bin selbst gelernter Carrosseriespengler und habe unter anderem als Werkstattchef und Fahrzeugexperte gearbeitet. Wie ein Schaden repariert wird und wo in der Praxis Zeit und Geld verloren geht, sehe ich deshalb schnell. Dieses Gesamtbild der Branche ist für meine Arbeit bei der auto-i-dat enorm wertvoll.»

Du bist seit Mitte Oktober bei der auto-i-dat ag. Was hat dich überzeugt am Unternehmen?

«Bei meinem vorherigen Arbeitgeber, einer Versicherung, durfte ich bereits viel mit der auto-i-dat zusammenarbeiten. Die Mitarbeitenden schienen mir sehr ehrlich und bodenständig. Der Support ist stets erreichbar und die Lösungen sind pragmatisch und trotzdem innovativ. Das schätze ich. Irgendwann kam René Mitteregger, Leiter Produktmanagement der auto-i-dat, auf mich zu und fragte, ob ich mir einen Wechsel vorstellen könnte. Die Grösse des Unternehmens, die Nähe zur Branche, die Produkte, alles passte. Für mich war die Antwort schnell klar. Heute kann ich sagen, dass sich dieser Eindruck vollumfänglich bestätigt hat: Meine neuen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen haben mich sehr hilfsbereit aufgenommen und sind absolute Profis in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich.»

Was unterscheidet deine jetzige Rolle bei auto-i-dat von deiner früheren Tätigkeit?

«Früher war ich Nutzer der Lösungen, heute gestalte ich sie mit. Ich habe vorher täglich mit SilverDAT und der ExpertenMappe gearbeitet. Jetzt sehe ich, was alles dahintersteckt. Bereits als Carrosseriespengler hat es mir Spass gemacht, sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Wenn das Auto nach der Reparatur wieder wie neu ist, ist das ein schönes Gefühl. Diese Begeisterung erlebe ich jetzt auch wieder: Wenn nach der Arbeit Verbesserungen oder neue Tools entstehen, spüre ich wieder die Freude am Ergebnis.»

Du betreust bei auto-i-dat unter anderem SilverDAT mit, die ExpertenMappe und FastTrack AI®. Wie sieht dein Job konkret aus?

«Ein grosser Teil meiner Arbeit dreht sich um Daten. Ich liefere und interpretiere statistische Marktzahlen für die Branchenverbände und begleitete Projekte wie die Reparaturwegerkennung. Ich ziehe Daten, vergleiche sie mit Vorjahren und ordne sie fachlich ein. Zahlen allein reichen nicht. Man muss erkennen, ob sie Sinn ergeben und was sie für die Branche bedeuten. Ausserdem unterstütze ich DAT dabei, FastTrack AI® für den Schweizer Markt weiterzuentwickeln, auch da hilft mir mein Fachwissen aus der Branche.»

Wie siehst du die Entwicklung der Automobilbranche in den nächsten Jahren?

 «Besonders im Schadenbereich steigen die Kosten massiv. Ersatzteile sind teurer, Fahrzeuge komplexer und Fachkräfte knapper. Ein Scheinwerfer kostete früher ein paar hundert Franken, heute schnell mehrere tausend. Die Digitalisierung senkt gleichzeitig die Hemmschwelle für Schadenmeldungen, was zu mehr Schadenfällen und Reparaturen führt.»

Welche Chancen ergeben sich daraus für die Branche?

 «Reparieren statt ersetzen wird zentral. Nicht nur aus Kostengründen, sondern auch wegen des CO₂-Fussabdrucks. In der Corona-Zeit mussten viele Betriebe instand stellen, weil Teile fehlten. Das Know-how und die nötigen Werkzeuge sind also vorhanden. Mit neuen innovativen Lösungen wie unserem Repair Cost Tracker als Zusatz zu SilverDAT 3 können Reparaturquoten in Kürze messbar gemacht werden. Das hilft Netzwerken, Versicherungen und auch den Betrieben selbst, sich stetig weiterzuentwickeln.»


Herzlichen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg.