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Was für ein Abend, was für eine Referentin: auto-i-dat war Sponsor der Generalversammlung der AGVS-Sektion Graubünden am Mittwoch, 27. April, an der SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher ein Referat zum Thema «Unterwegs in die Zukunft» hielt. AGVS-Sektionspräsident Andri Zisler hatte die Ems-Konzernchefin nicht zufällig an einen Abend mit Garagisten eingeladen – Magdalena Martullo-Blocher und das Garagengewerbe passen nämlich hervorragend zusammen, schliesslich macht die Ems-Chemie gut 60 Prozent ihres weltweiten Umsatzes mit der Autoindustrie. In ihrer Funktion habe sie deshalb auch bereits «sämtliche Autowerke auf dieser Welt besucht», um die Ems-Produkte im Bereich der Spezialitätenchemie direkt vor Ort vorzustellen. Interessant waren ihre Ausführungen, wie laufend versucht wird, die Gewichtsspirale bei den Autos weiter zurückzudrehen, um den Verbrauch und damit auch den CO2-Ausstoss weiter zu senken Die Ems-Chemie leiste hier ihren Anteil, indem ihre Kunststoffe mehr und mehr schweres Metall in den Fahrzeugen ersetze. Und Martullo-Blocher wies dabei auch darauf hin, dass die Ems nicht nur Bauteile liefere, sondern an der Entwicklung neuer Bauteile mitarbeite.
Klar wurde an diesem Abend auch, dass sich die Ems-Chefin mit der Elektrifizierung der Autos (noch) nicht anfreunden kann, «weil es noch zu viele ungelöste Probleme gibt». Sie glaube vielmehr daran, dass sich Hybridfahrzeuge deutlicher und schneller durchsetzen werden. Das Referat der Unternehmerin und Politikerin endete in einem überzeugenden Plädoyer für den Individualverkehr und das Auto. Magdalena Martullo-Blocher und das Autogewerbe – das passt!
Im Jahresbericht sprach Sektionspräsident Andri Zisler über die stets steigenden Forderungen der Importeure. Diese führten dazu, dass immer mehr kleinere Garagisten in den verschiedenen Regionen und Talschaften die Markenverträge auflösen und nur noch als Servicestelle eine Markenbindung betreiben würden. Die Situation der Garagisten brachte Zisler mit einem Satz auf den Punkt: «Autos zu verkaufen ist keine Kunst – aber damit Geld zu verdienen schon».

Magdalena Martullo-Blocher und Andri Zisler
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