Das Diesel-Reporting von auto-i-dat ag – unser Beitrag zur Versachlichung der Diskussion

auto-i-dat hat auf die im Sommer 2017 in Deutschland ausgebrochene «Diesel-Krise» rasch reagiert und intern eine «Diesel-Task Force» eingesetzt, die sich um zwei Punkte zu kümmern hatte. Erstens: sofort festzustellen, was die Entwicklung für Auswirkungen auf die künftige Nachfrage und damit auf die Preisgestaltung hat und ab wann diese angepasst werden muss. Und zweitens: Erstellen eines Diesel-Monitorings, das wir künftig quartalsweise publizieren, um dieser Antriebskategorie besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Damit bedienen wir künftig nicht nur unsere Kunden, sondern den ganzen Markt und auch die Medien. Es ist unser Beitrag zur Versachlichung der Diskussion, weil Schlagzeilen wie «Der Verkauf von Dieselautos bricht ein» nur noch mehr Unruhe in den Markt bringt, als ohnehin schon herrscht. Und das vor allem dann, wenn zwar von einem leicht rückläufigen Markt, aber mit Sicherheit nicht von einer «Krise» gesprochen werden kann.
 
Als langjähriger und zuverlässiger Partner der Schweizer Autobranche und des Autogewerbes nehmen wir damit unseren Teil der Verantwortung war.


Diesel-Reporting 1. Quartal 2018: Rückgang ist eine Tatsache

«Ein Rückgang der Neuwagenverkäufe ist eine Tatsache», stellt Datenspezialist René Mitteregger fest. Der noch gute Trend vom vergangenen Dezember hielt leider weder im Januar noch im Februar an. Im Februar wurde mit 31,4 Prozent sogar der tiefste Diesel-Anteil der verkaufen Neuwagen seit 2015 registriert. «Die in regelmässigen Abständen veröffentlichten Medienberichte und die Hetze gegen den Diesel scheinen ihre Wirkung zu zeigen», sagt Mitteregger. Und der letzthin vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gefällte Entscheid, Fahrverbote in deutschen Städten zuzulassen, hat diesen Trend mit Sicherheit noch einmal verstärkt.
 
Bei den Gebrauchtwagen registriert die auto-i-dat ag hingegen weiterhin eine sehr rege Markttätigkeit. Der starke Aufwärtstrend seit Herbst 2017 hat sich in den ersten beiden Monaten 2018 zwar etwas abgeflacht, aber die Verkäufe liegen gegenüber Januar und Februar des Vorjahres im Plus (+ 1,5 Prozent). Gegenüber jenen bei den Benzinern haben sich die Standzeiten bei Dieselfahrzeugen etwas verlängert.