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Den Anspruch, jedes Jahr eine aufsehenerregende Neuerung mit an den Auto-Salon in Genf zu bringen, hat auto-i-dat ag auch dieses Jahr eingelöst: Die Garagisten-App mit zugehöriger Plattform ist ein eigens entwickeltes Instrument, das die Beziehung zwischen Garagist und Kunden auf ein neues Niveau heben wird. Das auto-i-dat-Team konnte an seinem Stand in Genf viele – auch kritische – Fragen beantworten und wertvolle Inputs entgegennehmen.
Wolfgang Schinagl, entsprach das Interesse an der neuen Garagisten-App Ihren Erwartungen?
Wolfgang Schinagl: Wir sind mit Erwartungen immer etwas vorsichtig – aber unsere Hoffnungen, dass wir mit der neuen App auf Interesse stossen, wurden klar übertroffen.
Wo lag der grösste Klärungsbedarf?
Bei der App selber. Viele Garagisten haben bereits vom Hersteller eine App, mit der sie arbeiten können….
…und viele Garagisten stellen sich nun die Frage, weshalb es denn noch eine weitere App braucht?
Genau. Der Unterschied liegt darin, dass die Apps von Herstellern primär markengebunden sind, für die Kunden kaum nennenswerte Vorteile bieten und deshalb wohl auch nicht allzu häufig heruntergeladen werden. Bei unserer Garagisten-App ist das anders – sie bringt dem Kunden des Garagisten ganz konkret Mehrwerte.
Nämlich?
Mit der App hat der Kunde alle relevanten Informationen zu seinem Fahrzeug oder zu seinen Fahrzeugen immer bei sich, inklusive Fahrzeug- und Versicherungsausweis. Damit haben die Kunden übrigens auch immer ihre Autonummer präsent, was ja bei sehr vielen Automobilisten nicht der Fall ist. Mir selber geht das übrigens auch so. Darüber hinaus haben die Kunden auch alle Kontaktdaten ihres persönlichen Garagenbetriebs dabei – ein Fingertipp und man ist mit ihm verbunden.
Und wie profitiert der Garagist?
Für den Garagisten relevant: Mit der App hat er einen direkten Kontakt zu seinen Kunden – er kann ihnen auch kurzfristig Push-Nachrichten schicken wie Einladungen, Aufgebote, Hinweise auf Aktionen und passende digitale Gutscheine. Er erhält zu einem sehr vernünftigen Preis ein massgeschneidertes Kundenbetreuungs-Instrument, Neudeutsch Customer Relationship Management, im Kleinformat.
Ab wann ist die App zu kaufen?
Wir werden jetzt all die wertvollen Inputs berücksichtigen, die wir im Rahmen der Gespräche mit unseren Kunden am Auto-Salon gewonnen haben. Dann werden wir die App im Verlaufe der zweiten Jahreshälfte mit ausgewählten Betrieben auf Herz und Nieren unter Praxiskonditionen testen und optimieren, bevor wir sie im ersten Quartal 2018 auf den Markt bringen werden.
Haben Sie bereits eine Zahl im Kopf, wie viele Abonnenten Sie gewinnen wollen?
Unser Ziel ist es, möglichst rasch 1000 Garagenbetriebe damit auszurüsten. Die brauchen wir, um die nötige kritische Masse zu erreichen und damit auch für den Automobilisten relevant zu werden. Nach den Rückmeldungen in Genf sind wir da allerdings optimistisch. Zudem haben namhafte Branchengrössen Interessen angemeldet.

Wolfgang Schinagl ist CEO von auto-i-dat ag. Über den aktuellen Stand der Entwicklung der neuen Garagisten-App wird auto-i-dat ag seine Kunden und Partner regelmässig über den Newsletter und die Website informieren.
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