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Importe von Personenwagen, die nicht durch die offiziellen Fahrzeugimporteure in die Schweiz gebracht werden, werden als Grau- respektive Parallelimporte (Sammelausdruck Direktimporte) bezeichnet. Diese Direktimporte sind durch verschiedene Einflüsse im 2016 wieder leicht zurückgegangen. Waren es 2014 noch 7.25% aller in der Schweiz immatrikulierten Personenwagen, erreichten die Direktimporte 2015 mit 7.96% den höchsten Stand in den letzten drei Jahren. Im Jahr 2016 wurden nur noch 6.89% aller Neuwagen am offiziellen Importeur vorbei als Direktimport in der Schweiz zugelassen.
Neben den Neuwagen werden aber auch gebrauchte Fahrzeuge aus dem Ausland importiert. 1.80% aller neu zugelassenen Fahrzeuge waren 2014 bereits im Herkunftsland gefahren worden. 2015 waren es gar 2.35%. Im Jahre 2016 ging der Import von gebrauchten Fahrzeugen allerdings wieder auf 1.89% zurück. Da sich bei den Wechselkursen keine markanten Veränderungen zeigen, dürften sich die Direktimporte auch 2017 auf dem Vorjahres-Niveau einpendeln.
Vorsicht ist beim Eintausch von Direktimportierten Fahrzeugen angebracht. Oftmals wurden die Fahrzeuge im ursprünglichen Bestimmungsland anders, sprich schlechter ausgestattet, als dies in der Schweiz üblich ist. Das führt dazu, dass zum Beispiel in einem offiziell in die Schweiz importierten Fahrzeug eine Klimaautomatik verbaut wurde, im Direktimport aber eine einfache Klimaanlage Ihre Arbeit verrichtet. Darum ist Vorsicht geboten, wenn der Fahrzeugausweis ein «X» in der Typenscheinnummer aufweist. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Konstellationen. Wird lediglich ein X abgedruckt, heisst das, es handelt sich bei der Typenprüfung um eine Einzelabnahme. Ist ein X innerhalb der Typenscheinnummer z.B. 1XB330 erkennbar, handelt es sich meist um ein Fahrzeug aus einer Gruppe gleicher Fahrzeuge, die als Parallelimport in die Schweiz importiert wurden.
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