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Im Vergleich mit den herkömmlichen Treibstoffen sind die alternativen Treibstoffe mit 1.78 % bei Personenwagen (Gesamtbestand per November 2016 = 4'726'245) noch nicht sehr stark verbreitet. Heute sind «erst» 83‘996 Personenwagen mit einem alternativen Antriebskonzept auf Schweizer Strassen unterwegs, wie eine Untersuchung der Zürcher Fahrzeugdatenspezialisten von auto-i-dat ag ergibt. Allen voran die verschiedenen Hybridantriebe, die ihre Alltagstauglichkeit mittlerweile bewiesen haben und bereits bei vielen Automobil-Herstellern in verschiedenen Formen angeboten werden. E85 (Bioethanol) hingegen ist nur noch in Gebrauchtwagen zu haben und hat sich in der Schweiz nie richtig durchgesetzt. Auch Gas als Treibstoff rangiert zwar noch leicht vor rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen, dürfte aber in den nächsten Jahren von diesen überholt werden.
Die bequemste alternative Antriebsart ist sicherlich zurzeit noch der Hybridantrieb, vereint er doch die Vorteile des Verbrennungsmotors mit den Vorteilen des Elektroantriebs. Die Betankung ist gleich wie bei einem herkömmlichen Auto an der Tankstelle mit Diesel oder Benzin. Alternativ können einige der Hybrid-Fahrzeuge, sogenannte «Plug-in-Hybride», aber auch am Stromnetz geladen werden, so, dass der Akku schon vor dem Start voll ist und den Verbrennungsmotor von Beginn an optimal unterstützt.
Die rein elektrisch betriebenen Personenwagen stellen mit rund 0.2% des Gesamtbestands noch eine Nische dar, wenn auch eine stetig wachsende. Fahrzeuge mit geringer Reichweite haben in den Städten durchaus ihre Daseinsberechtigung. Jedoch spricht den durchschnittlichen Schweizer Fahrzeugbesitzer eher ein dem konventionellen Personenwagen ähnliches Fahrzeug mit relativ hoher Reichweite an. So wurden die Modelle von Tesla in den letzten Jahren gut verkauft. Mit zurzeit 3630 Fahrzeugen im Schweizer Verkehr bilden sie die Spitze der zugelassenen Elektrofahrzeuge in der Schweiz. Auf dem zweiten Platz befindet sich die Marke Renault mit knapp 2000 Personenwagen.
Der Anteil der alternativen Antriebsarten dürfte sich in den nächsten Jahren weiter steigern. Jedoch dürfte klar sein, dass dies ein langer Prozess sein wird. Eine markante Zunahme ist nach Einschätzung von auto-i-dat daher auch in den nächsten 5 Jahren noch nicht zu erwarten.
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