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Beim Durchstöbern unseres Archivs ist ein besonderer Fund aus der Zeit unserer Gründung durch Bernadette Langenick aufgetaucht: ein Werbespot aus den frühen 1990ern. Beworben wird darin die «Autobewertung Plus», eine Software zur Bewertung von Occasionen, also der Vorgänger von autoValue. Die Tonspur zeigt, wie innovativ das Produkt war und wie die Werte der auto-i-dat über all die Jahre erhalten geblieben sind.
Der Werbespot stammt aus einer Zeit, als Computer in Schweizer Garagen noch nicht selbstverständlich waren. Das Internet steckte in den Kinderschuhen, Cloudlösungen existierten nicht und Handys waren auf dem Vormarsch. Zum Vergleich: 1993, als der Werbespot produziert wurde, präsentierte Nokia das Modell 1011. Umso bemerkenswerter ist die damalige Produktidee: Mit «Autobewertung Plus» erhielten Händler jederzeit Zugriff auf aktuelle Occasionspreise für die gängigen Marken und Modelle. Bereits damals umfasste die Datenbank über 6'000 Personenwagen, die auf Schweizer Strassen zu finden waren. Die Grundlage bildete die auto-i-dat-Occasionsstatistik, die verschiedene Marktdaten miteinander kombinierte und daraus präzise Fahrzeugwerte erstellte.
Schon Anfang der 1990er-Jahre verfolgte unsere Gründerin Bernadette Langenick mit auto-i-dat einen datenbasierten Ansatz. Für die Preisermittlung analysierte das Unternehmen Angebot und Nachfrage anhand von Halterwechseln. Zusätzlich wertete auto-i-dat die Standzeiten einzelner Fahrzeuge aus. Auch regionale Unterschiede flossen damals in die Berechnungen ein. Für Händler entstand damit eine deutlich fundiertere Grundlage als die damals weit verbreitete Bewertung nach Erfahrung oder persönlicher Einschätzung. Heute erfolgen Aktualisierungen der Daten automatisch und jeden Tag. Anfang der 1990er-Jahre funktionierte dies noch anders. Für 690 Franken pro Jahr erhielten die Kunden viermal jährlich eine Diskette mit den neuesten Marktdaten und Auswertungen. Nach der Installation standen die aktualisierten Werte im System zur Verfügung. Neben der Fahrzeugbewertung unterstützte die Software auch bei der Erstellung von Offerten und berechnete Eintauschpreise. Damit erleichterte sie bereits damals zentrale Prozesse im Fahrzeughandel.
Die Gründung der auto-i-dat durch Bernadette Langenick erfolgte zu einer Zeit, als Digitalisierung noch kein Modewort war und drei von zehn Garagisten noch gar keinen PC hatten. Umso mehr Mut und Durchhaltewillen hatten Bernadette Langenick und ihr Team. Die Mission damals noch jungen Unternehmens war von Anfang an klar, und ist seitdem dieselbe geblieben: Die Automobilbranche sollte von echten Verkaufshilfen profitieren, die auf fundierten Daten basieren. Dafür brachten Bernadette Langenick und ihr Team schon damals Branchenkenntnisse und Informatikkompetenz zusammen. Diese Verbindung bildete die Grundlage für Produkte, die die Prozesse der Händler effizienter machen. Was Anfang der 1990er-Jahre mit Disketten und einigen tausend Datensätzen begann, ist heute eine breite Produktpalette mit umfangreichen Datenbeständen und modernen Schnittstellen. Der alte Werbespot erinnert daran, wie früh auto-i-dat den Wert datenbasierter Entscheidungen erkannt hat und wie viel Innovationskraft bereits damals in der Branche steckte.
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