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Die Halterwechsel im dritten Quartal 2025 zeigen weiter einen leichten Anstieg. Dabei halten die Topmarken ihre Positionen. Während der Occasionsmarkt also weiter zulegt, bleibt der Neuwagenhandel auf dem tiefen Niveau.
Auch im dritten Quartal 2025 zeichnen die Zahlen der Halterwechsel ein positives Bild. Insgesamt wechselten 171'891 Fahrzeuge den Besitzer oder die Besitzerin. Das entspricht einem Plus von 2,24 Prozent gegenüber der gleichen Periode im Vorjahr. Damit setzt sich der leichte Aufwärtstrend fort, ohne dass der Markt wirklich an Fahrt aufnimmt. «Das hängt auch damit zusammen, dass die guten Occasionen immer stärker fehlen, weil der Neuwagenmarkt schwächelt», so René Mitteregger, Leiter Produktmanagement der auto-i-dat ag.
Der Neuwagenmarkt bleibt hingegen schwach. Das zeigen die neusten Auswertungen der auto-i-dat. Seit der Pandemie liegen die Neuzulassungen jedes Jahr um 40'000 bis 60'000 Fahrzeuge tiefer als zuvor. Damit fehlen also langfristig hunderttausende Fahrzeuge, die später als gut erhaltene Occasionen auf den Markt gelangen. René Mitteregger vermutet mehrere Faktoren für die Zurückhaltung beim Neuwagenkauf. «Die Teuerung und die weltpolitische Lage verunsichern die Käuferschaft», sagt er. Der Fahrzeugbestand in der Schweiz bleibt insgesamt konstant, aufgrund der ausbleibenden Neuwagenflotte steigt aber das Durchschnittsalter der Autos.

Im Gegensatz zum Neuwagenmarkt hat sich der Occasionshandel rasch von der Pandemie erholt. Nach dem ersten Einbruch gleich zu Beginn der Krise haben sich die Zahlen schnell erholt. Das habe auch Auswirkungen auf die Strategien der Fahrzeughändler, so Mitteregger: «Wer mit Autos handelt, sollte auch gute Occasionen an- und verkaufen. Das stabilisiert das Geschäft und bildet momentan eine verlässliche Säule.» Dabei bleiben die drei Topmarken VW, BMW und Mercedes-Benz weiterhin an der Spitze. Und auch dahinter gibt es keine Überraschungen. Die gesamte Statistik der Halterwechsel finden Sie hier.
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