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Die gute Nachricht: Bereits nach knapp einem halben Jahr lässt sich feststellen, dass 2021 im Neuwagensektor sicher deutlich besser wird als 2020. Per Ende Mai beträgt das Plus 25,2 Prozent. Der Wermutstropfen in dieser Erfolgsmeldung liegt im Umstand, dass noch einige Zeit vergehen wird, bis der Markt wieder die Zahlen von 2019 erreichen wird; dafür fehlten in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres rund 30'000 Einheiten. «Bei den Gebrauchtwagen steigen die Preise leicht», sagt René Mitteregger, stellt gleichzeitig aber fest: «Leider fehlt vielerorts der Nachschub, weshalb sich die Zahl an Neuwagenzulassungen nur langsam stabilisiert.» Parallel dazu beobachten die Datenspezialisten von auto-i-dat eine weiter fortschreitende Verknappung im Occasionsmarkt – weil hier die neuen Gebrauchten fehlen.
Für das erste Halbjahr 2021 lautet die vorläufige Bilanz (die ausführliche liefern wir dann im Juli): Für viele Hersteller ist es nach wie vor eine Gratwanderung, weil nach wie vor bestehende Engpässe bei Zulieferern jene Produktion bremst, die nötig wäre, um die an sich grosse und sehr erfreuliche Nachfrage befriedigen zu können.
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