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Die Krise im Neuwagenmarkt ist fundamental, der Markt verliert gegenüber Vorjahr um über 20 Prozent, zulegen können nur wenige Marken – aber die alternativen Antriebe sind weiter auf dem Vormarsch.

Im Januar -10%, im Februar -13% und im März -39%. Was im Neuwagenmarkt passiert, ist ein Drama. Die internationale Automobilindustrie steht still – und mit ihr die gesamte Kette, von Zulieferern bis zu den Händlern. «Die Autoindustrie», konstatiert Constantin M. Gall, der Leiter des Bereichs Automotive & Transportation beim Beratungsunternehmen EY, «steht vor einem nie dagewesenen Umsatz- und Gewinneinbruch.»
Den Einbruch bei den Zahlen der Handänderungen haben wir im März bereits angekündigt und in unserem Beitrag grafisch dargestellt. Bei den Neuzulassungen sind die Zahlen für das erste Quartal ebenfalls bereits publiziert. Neben all den schlechten Nachrichten hat eine positive Meldung allerdings mehr verdient, als nur als Randnotiz übersehen zu werden: Es gibt nach wie vor Marken, die zulegen – nicht nur Nischenmarken: So hat Porsche in der Schweiz seinen Absatz gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres praktisch verdoppelt. Mitsubishi, DS, Renault und Mini stehen ebenfalls im Plus.
Für die Garagisten geht der Frühling 2020 mit Sicherheit als der Schlimmste ihrer ganzen Karriere in die Geschichte ein. Ihre Showrooms sind geschlossen und bleiben das auf absehbare Zeit auch. «Die Welt», sagt unser Datenspezialist und Marktbeobachter René Mitteregger in einem Interview im März, «wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein.» Die aktuelle Situation werde auch bei den Garagisten signifikante Einbussen verursachen.
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