Anmelden
Der Fahrzeugbestand in der Schweiz verändert sich – selbstredend nicht so dynamisch, wie das im Neuwagenmarkt der Fall ist, wo die alternativen Antriebe inzwischen über zehn Prozent betragen. Für den Händler aber sind beide Entwicklungen von Interesse. Und wir liefern auch hier das nötige Datenmaterial.
Der Bestand ist recht stabil. Wie immer im Frühjahr sind einige Fahrzeuge weniger eingelöst, als dies im Sommer der Fall ist. (Januar 2020 = 4'641'530 gegenüber Juni 2019 = 4'850’053) Noch immer ist der Benziner mit 66.29% am stärksten vertreten, gefolgt vom Diesel mit 30.24% Anteil am Gesamtmarkt.
Zudem registrieren wir seit einiger Zeit eine stabile (aber nicht explosionsartige) Zunahme bei den alternativen Antrieben. Hybridfahrzeuge haben in der Schweiz inzwischen die Grenze von 100'000 überschritten: Mit einem Plus von 17'906 Stück (+18%) gegenüber Juni 2019 machen sie inzwischen einen Anteil am gesamten Schweizer Fahrzeugbestand von 2,4% aus. Elektrofahrzeuge kamen innerhalb der vergangenen sechs Monate insgesamt 8'157 Stück dazu (+34%), ihr Bestand liegt jetzt neu jenseits der Grenze von 30'000, aber am Gesamtbestand haben sie nach wie vor weniger als 1% Anteil (0,68%). Gasfahrzeuge haben um 371 Stück zugenommen (+ 3%), aber ihr Anteil am Gesamtfahrzeugbestand liegt inzwischen mit 0,24% hinter jenem der Elektrofahrzeuge. Nach wie vor unter «ferner liefen» liegt der Anteil an Wasserstoff, auch wenn sich dieses Segment im Vergleich zu Juni 2019 prozentual am stärksten entwickelt hat (+36%, von 52 auf 71 Stück).
Dennoch: Die Tendenz ist klar. Die Verlagerung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hin zu alternativen Antrieben gewinnt von Monat zu Monat an Dynamik.
NEFZ und WLTP: automatische Aktualisierung im Autohandel
Weitere News
20.11.2025
Die Halterwechsel im dritten Quartal 2025 zeigen weiter einen leichten Anstieg. Dabei halten die Topmarken ihre Positionen. Während der Occasionsmarkt also weiter zulegt, bleibt der Neuwagenhandel auf dem tiefen Niveau.
20.11.2025
Die Carrosserie Luigi Taveri AG in Wädenswil arbeitet seit rund 15 Jahren mit e-Service. Werkstatt- und Carrosserieleiter Tobias Pfister erzählt, wie die Plattform im Arbeitsalltag funktioniert und weshalb sein Team darauf nicht mehr verzichten möchte.