Das Diesel-Reporting von auto-i-dat ag – unser Beitrag zur Versachlichung der Diskussion

auto-i-dat hat auf die im Sommer 2017 in Deutschland ausgebrochene «Diesel-Krise» rasch reagiert und intern eine «Diesel-Task Force» eingesetzt, die sich um zwei Punkte zu kümmern hatte. Erstens: sofort festzustellen, was die Entwicklung für Auswirkungen auf die künftige Nachfrage und damit auf die Preisgestaltung hat und ab wann diese angepasst werden muss. Und zweitens: Erstellen eines Diesel-Monitorings, das wir künftig quartalsweise publizieren, um dieser Antriebskategorie besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Damit bedienen wir künftig nicht nur unsere Kunden, sondern den ganzen Markt und auch die Medien. Es ist unser Beitrag zur Versachlichung der Diskussion, weil Schlagzeilen wie «Der Verkauf von Dieselautos bricht ein» nur noch mehr Unruhe in den Markt bringt, als ohnehin schon herrscht. Und das vor allem dann, wenn zwar von einem leicht rückläufigen Markt, aber mit Sicherheit nicht von einer «Krise» gesprochen werden kann.

Als langjähriger und zuverlässiger Partner der Schweizer Autobranche und des Autogewerbes nehmen wir damit unseren Teil der Verantwortung war.


Diesel-Reporting 3. Quartal 2017: Erholung zeichnet sich ab

Die Neuzulassungen belegen, dass sich die Stickoxyd-Debatte vom Sommer in Deutschland nun tatsächlich auch auf den Schweizer Markt übertragen – und sich auf die Bestellung neuer Fahrzeuge ausgewirkt hat. Einher mit dieser Entwicklung gehen leichte Rückgänge bei den Halterwechsel von Dieselfahrzeugen und etwas längere Standzeiten von Diesel-Occasionen. Letzteres ist aber insofern nicht beunruhigend, als dass sich die Standzeiten in den Herbst- und Wintermonaten generell etwas erhöhen.

Dieselfahrzeuge leiden nach wie vor etwas unter den Bestellungseinbrüchen im Sommer und Frühherbst. Dies wird mit Sicherheit bei den Neuzulassungen bis ins Frühjahr sichtbar bleiben. Mit einer Erholung bei den Dieselneuzulassungen kann erst in vier bis sechs Monaten gerechnet werden.

Bei den Diesel-Gebrauchtwagen zeichnet sich indessen schon jetzt eine Trendwende ab – die Zahl an Halterwechsel von Dieselfahrzeugen steigt seit August 2017 wieder leicht an. Trotzdem ist nach wie vor eine Zurückhaltung im Markt zu spüren – allerdings bezeichnen Händler diese als «marginal».